Linker Blick

 

                  Inhalt

26. Juli

Linker Blick - Ausgabe August 2010

Frau Merkel und die Abzocke der "Geringsten"

von Birgit Weise

Angela Merkel war FDJ-Leitungsmitglied,bis 1984 FDJ-Sekretärin für Agitation
und Propaganda – „Kulturfunktionärin” dazu – und musste in dieser
Funktion u. a. das FDJ-Studienjahr organisieren,ebenfalls monatlich stattfindende
politische Schulungen für FDJ-Mitglieder.Für mich nichts Irritierendes, nur: Ich
erinnere mich sehr gut, dass nie ein Schüler mit christlichem Familienhintergrund
solch eine Funktion übernehmen sollte, durfte oder gar wollte. Bei der
Arbeit hatte sie eher zwiespältige Gefühle,sagt Angela Merkel heute, weil sie damit
den Staat unterstützte, den sie ablehnte.Aktuell richtet sich ihre Ablehnung eher
gegen die Bibel. Fremd ist ihr zum Beispiel das Matthäus-Evangelium, Kapitel25:
>> mehr


Aus dem Inhalt :

Berlinwanderung

Landesseniorenkonferenz

Konstruktiver Austausch Ost-West

Kommunales

Geschichte - 13. August 1961

30.Juni

Linker Blick Ausgabe Juli 2010

Hilfe für Griechenland

von Ute Büning

Aufgerufen von ihren Gewerkschaften demonstrierten und streikten am 20. Mai
abertausende Griechen im ganzen Land; Schulen, Ämter und der Nahverkehr lagen
lahm. Die Aktionen richteten sich gegen die Sparmaßnahmen der Regierung, die
durch Steuererhöhungen, Renten- und Gehaltskürzungen sowie Streichung der
Zusatzvergütungen 30 Milliarden Euro für den Abbau der Staatsschulden erwirtschaften will.
Eiligst schnürt die EU ein Hilfspaket zur Verhinderung des griechischen Staatsbankrotts und verabschiedet es ebenso eilig. Ist dieses Paket aber wirklich hilfreich und sinnvoll? Zwar überlege ich aus der Sicht eines ökonomischen
Laien, bin aber dennoch davon überzeugt, dass noch die Enkel der heute Protestierenden diese Hilfe abhungern und in Abhängigkeit von den Geberländern
leben müssen. Meiner Meinung nach bestünde die einzige echte Hilfe in einem bedingungslosen Schuldenerlass. Aber den können sich die Geberländer natürlich nicht leisten, weil sie durch die überaus großzügige Rettung der Banken zum Teil selbst am Rande des Staatsbankrotts balancieren.
Was wäre noch möglich gewesen? >> mehr

 

Aus dem Inhalt:

Europaseite

"Wir sind mehr Wert" - Demo in Dresden

Kunst und Kulturmeile im Juni in Zwickau 

Sommerfest des Stadtverbandes Zwickau

Wahl des erweiterten Ortschaftsrates in Wilkau-Haßlau, Reinsdorf, Kirchberg

Geschichte - Einigungsvertrag / Hirishima

Thema: Der Sozialismus des 21.Jahrhunderts 

Linker Blick Ausgabe Juni 2010

Bundesparteitag in Rostock

von Wolfgang Schildbach
Als Delegierter nahm ich an verschiedenen Parteitagen teil. Dieser in Rostock war einer der emotionalsten. Besonders beeindruckend empfand die Rede von Oskar Lafontaine, u.a. hielt er ein flammendes Plädoyer fürdie Wiederherstellung des Sozialstaates. Er sprach über eine neue Arbeitslosenversicherung:
"Ich sage, für jedes Jahr Arbeit muss es einen Monat Arbeitslosengeld
geben und auch hier muss sich Arbeit lohnen." Er argumentierte gegen befristete
Arbeitsverhältnisse, gegen Hartz IV und für Mindestlöhne. "Wer sein Leben
nicht planen kann, wer nicht weiß, ob er die Miete zahlen kann oder nicht, der ist
nicht frei. Befristete Arbeitsverhältnisse sind ein Anschlag auf die Freiheit." Mit
Blick auf die Debatte um das Grundsatzprogramm der Linken forderte er die
Verstaatlichung der Banken wie in Schweden. Er forderte die Verstaatlichung
großer Energiekonzerne wie in Frankreich. Für den politischen Generalstreik
setzte er sich ebenfalls ein. Gregor Gysi warb in seinem Beitrag für eine
Doppelspitze. Dies sei besonders notwendig, weil dieVereinigung der ehemaligen
PDS und WASG noch nicht vollendet ist. Was die Doppelbesetzung der
Geschäftsführer betrifft, sagte Gysi wörtlich: "Wir sollten es probieren und
Caren Lay und Werner Dreibus die Chance geben, eine gute Arbeit zu leisten.
Was hindert uns, in zwei Jahren erneut darüber zu beraten, ob sich eine Doppelspitze
bewährt hat oder nicht und daraus entsprechende Schlüsse zu ziehen."
Begeistert hat mich die Vorstellungsrede von Gesine Lötzsch. Sie war sehr
emotional vorgetragen. Zweifellos wardieVerabschiedung der zweiVorsitzenden
L. Bisky und O. Lafontaine ein weiterer Höhepunkt. Mit lang anhaltendem Beifall bedankten sich die Delegierten. Mit denWorten "machts nach, machts besser"
verabschiedeten sie sich. >> mehr

 

Aus dem Inhalt:

Berichte vom Bundesparteitag

Der 1.Mai 2010

Zur Person - Ernst Busch - Kurt Böwe

Zwickau - Berlin zu Fuß

Kommunales - Städtepartnerschaft

Kommunen in Not

Geschichte

Linker Blick Ausgabe Mai 2010

Ehrt die Befreier

Am 8. Mai jährt sich zum 65. Male der Tag, an dem Deutschland von der terroristischsten und menschenverachtendsten Diktatur der Menschheitsgeschichtedurch die Alliierten befreit wurde. Ja, die Alliierten – so hört man es oft, weniger oft hört man, dass die Rote Armee der Sowjetunion den Hauptteil der Befreiung leistete und auch den Hauptteil der Opfer sowohl der faschistischen Aggression als eben dann auch bei der Befreiung Europas zu tragen hatte – Soldaten und Zivilisten, Männer, Frauen, Kinder, Millionen und Abermillionen.
Politisch ist das nicht gern gehört. Schließlich habe die Sowjetunion ihr System der SBZ(Sowjetische Besatzungszone) übergestülpt und eine „kommunistische Diktatur“ errichtet. Ja, es war ein Bruch mit der bisherigen Geschichte. Im Westen fand der nicht statt. Statt dessenWiedererrichtung des gerade in seiner finstersten Form gescheiterten Kapitalismus. Die Westalliierten machten also genau das gleiche, ihr System in ihren Besatzungszonen (wieder) zu errichten. Während in der BRD ‚ flächendeckend' die Entnazifizierung nicht stattfand, gab es in der DDR schon auch Fälle, wo darauf vorsätzlich – und aus heutiger Sicht teilweise unverantwortlich –verzichtet wurde. Auch hier wurde nach 1990 versucht die Geschichte
umzuschreiben, indem man dies suchte gleichzusetzen. Sowjetische Soldatenfriedhöfe in Deutschland werden zwar nicht geschändet, aber ihre Pflege muss beobachtet werden. Und bei Gedenkveranstaltungen an diesen Plätzen sucht man gar vergebens Vertreter der heute regierenden Parteien. Linke bleiben unter sich. So weit reicht Geschichtsklitterung in politisches Handeln, in individuelles Handeln verantwortlicher, doch verantwortungslos handelnder Politiker.

>> mehr

 

Aus dem Inhalt :

Geschichte: Kapp-Putsch

Thema: Krieg

Zur Person : Tito

Bundespolitik

Politik und Partei

Kommunales  

Linker Blick Ausgabe April 2010

Dabei sein am 1. Mai

Nazi-Aufmärsche blockieren ist unser Recht !  1.Mai in Zwickau

Wenige Tage vor dem 65. Jahrestag der Befreiung vom Hitlerfaschismus planen die Sächsische NPD, ihr Jugendverband sowie die „Freien Kräfte“ am 1. Mai 2010 einen Aufmarsch in Zwickau. Ihr Motto: „Arbeit für Deutsche. Fremdarbeiter-Invasion stoppen!“ Ab 12 Uhr wollen die FaschistInnen sich am Hauptbahnhof Zwickau treffen und von dort durch die Stadt ziehen. Dies wollen und werden wir nicht hinnehmen, schon gar nichtamtraditionellen Kampftag derArbeiterInnenklasse. Wie in Jena, Köln, Berlin und zuletzt auch in Dresden und Chemnitz bereits erfolgreich durchgesetzt, werden wir uns auch in Zwickau durch Aktionen des zivilen Ungehorsams mit Menschenblockaden den Nazis entgegen stellen und sie blockieren. Dieses Ziel eint uns über alle sozialen, politischen und kulturellen Unterschiede hinweg. Wir sind bunt und wir stellen uns dem braunen Mob in den Weg. Von uns wird dabei keine Eskalation ausgehen. Dabei sind wir solidarisch mit allen, die mit uns dieses Ziel teilen und dem Naziaufmarsch in Sicht und Hörweite entgegen treten wollen. Unterstützt uns und kommt am1. Mai 2010 nach Zwickau, gemeinsam werden wir die Nazis stoppen!
Mehr zu den Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai unter
www.vvn-bda-zwickau.de . Hier kann auch der Aufruf unterzeichnet werden!

>>mehr 

 

Aus dem Inhalt

Bericht vom 3.Kreisparteitag

Bundespolitik

Kommunales

Aus dem Kreisverband

Zur Person - Dietrich Bonhoeffer

Geschichte - Einzug der Sowjetarmee in Zwickau

LINKER BLICK Ausgabe Februar-/ März 2010

Ein "Volksfest" verhindert Naziaufmarsch

Samstag, 13. 02. 2010. Es ist Wochenende, dunkel und s.. kalt. Trotz allem trafen sich rund 40 Zwickauer Aktivisten vor dem Gewerkschaftshaus und fuhren gen Osten. In Limbach und weiteren Orten auf der Strecke stiegen weitere Nazigegner zu. Dresden erinnert an diesem Tage an seine Zerstörung im Zweiten Weltkrieg vor 65 Jahren, als bei der Bombardierung durch alliierte Truppen am 13./14. Februar 1945 rund 25.000 Menschen starben. Neonazis vereinnahmen das Gedenken seit Jahren für sich, sie haben zu einem Aufmarsch aufgerufen, rund 5000 waren aus dem In-und Ausland angereist. Initiativen und Vertreter von Parteien waren in die Stadt gekommen, um den Aufmarsch mit friedlichen Blockaden zu stoppen. Ein Großaufgebot der Polizei aus mehreren Bundesländern sollte ein Aufeinandertreffen der Neonazis mit uns verhindern. Hundertschaften riegelten den Bahnhof Dresden-Neustadt ab. Über der Innenstadt kreisten 6 Hubschrauber. An Kreuzungen standen Polizei- und Mannschaftswagen bereit, Einsatzkräfte sammelten sich. Wir kamen mit unserm Bus gut durch. An der Ecke Lößnitzer/Königsbrücker Str. stiegen wir aus und liefen zum Albertplatz, wo schon ca. 3000 Leute waren. Diese Veranstaltung war wirklich bunt. Es wurde Musik gespielt, getanzt und live gesungen. KonstantinWecker beeindruckte mit Akapella. Es herrschte Volksfeststimmung. Wir hörten über das Color-Radio, was an den anderen Blockadepunkten los ist. Es war zumTeil schon beängstigend, wenn hunderte kampfbereite und vermummte Polizisten mit Schlagstöcken und Pfefferpistolenumeinen herumstehen. Aber es blieb alles friedlich. Die umliegenden Dönerbuden, Bäckereien etc. machten das Geschäft ihres Lebens, nur mit den kleinen oder großen „Geschäft“ der Leute sah es zum Teil schlecht aus. 17 Uhr kam über die Lautsprecher die Mitteilung, dass die Polizei die Nazidemo für beendet erklärt! Unser Ziel war erreicht. Ich bin stolz mit dafür gesorgt zu haben, dass die Nazis in Dresden NICHT marschiert sind.
Sven Wöhl

>> mehr

 

Aus dem Inhalt

5 Jahre gesetzwidrige Praxis (Hartz IV)

Immer mehr Armutslöhne, immer mehr Staatssubventionen für Niedriglohnsektor

Neues von der AG Senioren

Kommunales

Gugendseite

Zur Person - Bertrand Russel, Conrad Röntgen, Rosa Luxemburg

Antifaschistischer Ratschlag und die Großstadt

Regionalgeschichte Sachsen

Geschichte

Linker Blick Ausgabe Januar 2010

Befreiung von Auschwitz am 27. Januar 1945

Zuerst wurde das Hauptlager Monowitz am Vormittag des 27. Januar 1945 durch die sowjetischen Truppen (322. Infanteriedivision der 60.Armee der 1. Ukrainischen Front unter dem Oberbefehl von Generaloberst Pawel Alexejewitsch Kurotschkin) befreit. Von den dort zurückgelassenen Gefangenen – die Angaben reichen von 600 bis 850 Personen – starben trotz medizinischer Hilfe 200 in den Folgetagen an Entkräftung.
Das Stammlager und Auschwitz-Birkenau wurden – auch durch die Soldaten der 322. Division – schließlich am frühen Nachmittag des 27. Januar befreit. In Birkenau waren fast 5.800 entkräftete und kranke Häftlinge, darunter fast 4.000 Frauen, unversorgt zurück geblieben. Einige Tage später wurde die Weltöffentlichkeit über die Gräueltaten informiert. Die Ermittler fanden über eine Million Kleider, ca. 45.000 Paar Schuhe und sieben Tonnen Menschenhaar, die von den KZ-Wächtern zurückgelassen wurden.

>>mehr

 

Aus dem Inhalt

Trotz leerer Kassen - mehr Geld für Stadträte

Hat der Hygiene-Pass noch eine Chance

Haushaltsplan 2010 - oder was Kommune noch leisten kann

Der neue Fraktionsvorsitzende Werdau (P.Mögling) gibt Auskunft

Zur Geschichte

Zur Person - Ernst Grube

Seitenanfang | Textversion
Startseite | Impressum | Kontakt | Sitemap | Forum | Weblog