Die Landesvorsitzende Dr. Cornelia Ernst spricht sich für das Freiheitsdenkmal in Leipzig aus. In ihrer Rede im Sächsischen Landtag betont sie: Ja, die Fraktion DIE LINKE wird den Anträgen zustimmen. ...Es ist wichtig, in würdiger Form den Ereignissen von 1989 zu gedenken, vor allem derer zu gedenken, die sich für eine andere DDR engagierten, Diskriminierungen und Ausgrenzungen ausgesetzt waren. Dazu gehören Vertreter von Kirchen, Journalisten, Künstler, ehemalige Sozialdemokraten, Leute mit und ohne große Namen, die sich für eine demokratische DDR einsetzten, für Meinungs-, Reise- und Versammlungsfreiheit, und gegen die Monopolstellung der SED. Zu ihnen gehörten auch Mitglieder der SED, wie Max Fechner, Paul Merker, Robert Havemann, die letztlich, wie andere auch, Opfer politischer Justiz wurden.
Die Wende 1989 war kein Verdienst der sich selbst zur führenden Partei gekürten SED. Wende, friedliche Revolution. Man mag an den Begriffen deuteln. Angesichts der Tatsache, dass Revolutionen in der Geschichte meist blutig verliefen, verweist der Begriff der „friedlichen Revolution“ auf etwas, was Schule machen kann und woran letztlich, wenn auch wohl unfreiwillig die Führung der DDR Anteil hatte. Die Entscheidung, nicht auf das Volk zu schießen, war vielleicht ihre beste in 40 Jahren DDR.
Das ermöglichte einen friedlichen Verlauf der Wende und – ich sage dies hier dezidiert für meine und zu meiner Partei – das war auch eine Voraussetzung für die demokratische Erneuerung der späteren PDS und heutigen LINKEN." Die komplette Rede
Am Montag, den 21.4. 2008 werden Klaus Bartl, rechtspolitischer Sprecher der Linksfraktion, und Dr. Michael Friedrich, kommunalpolitischer Sprecher der Linksfraktion, die Klageschrift für die Klage vor dem Landesverfassungsgerichtshof gegen die Kreis- und Verwaltungsreform vorstellen. Bekanntlich hatte die Fraktion DIE LINKE beschlossen, rechtzeitig vor den Kreistagswahlen eine solche Verfassungsklage einzureichen, siehe Pressemitteilung
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