15. September 2009
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An dieses Ergebnis gilt es nun auch bei der anstehenden Bundestagswahl 2009 anzuknüpfen. Deshalb kandidiere ich am 27. September im Wahlkreis Dresden II – Bautzen II für den Deutschen Bundestag.
Meine Erfahrungen und politischen Ziele:
In meiner bisherigen fachlichen und politischen Arbeit habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich nur im engen und effektiven Zusammenspiel von parlamentarischer und außerparlamentarischer Arbeit sowie von Kommunal-, Landes-, Bundes- und Europapolitik nachhaltige Erfolge für die Menschen erzielen lassen. Dafür steht beispielhaft die Entwicklung der Mikroelektronik und der Chipindustrie in der Region Dresden: Für eine Rettung von Qimonda reichten die Möglichkeiten der sächsischen Staatsregierung allein nicht aus. Dafür müsste sich auch die Bundesregierung starkmachen und auf europäischer Ebene eine Lösung finden. Und dafür müssten wohl auch Tausende in Dresden und in Sachsen auf die Straße gehen.
DIE LINKE wirkt:
Wir können stolz darauf sein, dass DIE LINKE bundesweit eine feste Größe
geworden ist und dass DIE LINKE wirkt. Deshalb sehen sich SPD und CDU veranlasst,
zumindest so zu tun, als würden sie beispielsweise die Hartz-Gesetze überarbeiten
und einen Mindestlohn einführen wollen. Unsere Aufgabe ist es, diese Scheinheiligkeit
von Sozial- und Christdemokraten bloß zu stellen und gerade jetzt nicht
locker zu lassen: Ein Weiter so jetzt und nach der Krise darf es nicht geben.
Zweieinhalb Millionen Kinder, die in Armut leben müssen, immer mehr Frauen
und Männer, die Langzeit arbeitslos sind oder davon bedroht werden und heute
schon wissen, dass ihnen Armut im Alter droht, lassen nur eine Forderung zu:
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Dafür stehe ich und bitte Sie um Ihre Stimme.
Dr. Klaus Sühl
Klaus
Sühl auf DIE LINKE.
02. September 2009
Wer hätte in dieser Zeit erwartet, dass die Partei der Kanzlerin, die
die meisten Experten als designierte Gewinnerin der nächsten Bundestagswahl
sehen, einen Monat vor der dieser Wahl bei vier Wahlgängen zum Teil erdrutschartige
Verluste hinnehmen muss? Ein Verlust von 13 Prozent bei den Landtagswahlen im
Saarland, fast 12 Prozent weniger in Thüringen und auch deutliche Stimmenverluste
in Sachsen auf 40,2 Prozent, nachdem hier doch bereits 2004 der Absturz von 56,9
auf 41,1 Prozent stattgefunden hatte. Und auch bei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen
blieb für die CDU nur ein Stimmenanteil von 38,6 Prozent und damit ein Verlust
von 4,6 Prozent.
Fazit: Die stärkste Volkspartei in Deutschland wird von
den Wählerinnen und Wählern wegen ihrer unsozialen und unglaubwürdigen
Politik abgestraft, ist nach derzeitigem Stand bundesweit weiter denn je von 40
Prozent entfernt, geschweige denn dazu in der Lage, die Mehrheit der Deutschen
zu repräsentieren. Und ob dieser Vertrauensverlust der stärksten Partei
im bürgerlichen Lager durch die bürgerliche FDP aufgefangen werden kann
und damit eine „bürgerlicher Koalition“ möglich wird, ist
alles andere als sicher. Sicher scheint nur, dass die SPD nach wie vor nicht verstanden
hat, warum sie bei der kommenden Bundestagswahl das schlechteste Wahlergebnis
seit Bestehen der Bundesrepublik erzielen wird. Umso größer ist die
Verantwortung, die DIE LINKE. trägt. Und unsere Chancen sind gut. Trotz einer
bundesweiten Kampagne gegen DIE LINKE., die zum Teil an die Schmutzkampagnen aus
den neunziger Jahren erinnert, erzielten Oskar Lafontaine im Saarland und Bodo
Ramelow in Thüringen grandiose Wahlerfolge, die ihnen in dieser Form nur
wenige Optimisten in den eigenen Reihen zugetraut hätten. Und DIE LINKE.
in Sachsen hat mit ihrem Ergebnis von über 20 Prozent ihre Stellung als stärkste
Kraft nach der CDU untermauert. Wir haben allerdings noch Reserven, die es gilt,
nun im Bundestagswahlkampf zu aktivieren. Wir wissen, dass eine deutliche Mehrheit
der sächsischen Wählerinnen und Wähler mit den zentralen Aussagen
unseres Wahlprogramms übereinstimmt: Für mehr soziale Sicherheit und
soziale Gerechtigkeit! Für einen sozialen Rechtsstaat als Alternative zum
Überwachungsstaat! Für Frieden und Gerechtigkeit hier und weltweit!
Jetzt gilt es dafür zu kämpfen, dass sich diese Übereinstimmung
mit unseren Grundüberzeugungen auch in Wählerstimmen bei der Bundestagswahl
niederschlägt. Nutzen wir den Rückenwind der Landtagswahlen für
ein deutliches Signal nach Berlin. Mit einer starken LINKEN verhindern wir die
neoliberale Koalition von CDU/CSU und FDP. Eine starke LINKE ist die einzige Kraft,
die sich entschieden gegen weiteren Sozialabbau stemmt, die nicht müde wird,
die Ungerechtigkeiten zwischen Ost und West bei den Renten, bei den Löhnen
und bei der Machtverteilung immer wieder auf die Tagesordnung zu setzen und die
nie akzeptieren wird, dass sich deutsche Soldaten fast überall auf der Welt
im Kriegseinsatz befinden.
Je stärker DIE LINKE., desto sozialer ist dieses Land.
Dafür lohnt es sich zu kämpfen.
8. September 2009
Klaus Sühl formuliert zentrale Themen für den Bundestagswahlkampf
Am 7. September hat sich das Wahlteam um den Direktkandidaten im Wahlkreis Dresden II (161) getroffen, um die gemeinsame Arbeit in den verbleibenden Wochen bis zur Bundestagswahl abzustimmen. Die Forderung nach Beendigung der Teilnahme Deutschlands am Krieg in Afghanistan hat durch die Geschehnisse der letzten Woche leider noch einmal an Aktualität gewonnen. Krieg schafft neue Leiden, neues Unrecht und damit neuen Zulauf für den Terrorismus. Krieg ist keine Option für die Lösung von Konflikten. Dass DIE LINKE mit dieser Aussage in den Wahlkampf geht ist gut. Dass sie damit allein steht, ist bitter.
Was die Genossinnen und Genossen um Klaus Sühl darüber hinaus an Botschaften vermitteln wollen, erklärt der Kandidat im folgenden Clip.