Die innerparteiliche Bildungsarbeit der LINKEN ist im Aufbau begriffen. Der Bedarf an innerparteilicher Bildung ist jedoch enorm. DIE LINKE braucht die Intensivierung der innerparteilichen Bildungsarbeit vor allem aus vier Gründen:
Herausbildung einer gemeinsamen Identität: DIE LINKE ist eine neue Partei mit unterschiedlichen politischen Zugängen. In der Programmdebatte und der gemeinsamen politischen Aktion bilden wir eine neue Identität heraus. Die Bildungsarbeit kann dabei helfen, das neue Gemeinsame zu vermitteln.
Verbesserung der politischen Kultur: In der Bildungsarbeit werden Räume geschaffen, in denen Genoss/innen miteinander statt übereinander reden und sich kennen lernen. Dies hilft Inhalte zu klären und Vorbehalte zu beseitigen.
Stärkung der Mitgliederpartei: Die Mitglieder der LINKEN sollten in der Lage sein, die Politik und Strategie der LINKEN nachvollziehen und letztlich auch bestimmen zu können. Dafür brauchen wir Bildungsarbeit.
Qualifizierung der politischen Arbeit: Viele Mitglieder der LINKEN sind neu in der politischen Arbeit und in Parlamenten. Weiterqualifizierungsangebote können ihnen ihre Arbeit erleichtern.
19. September 2011
Der Parteivorstand hat am 25. 2. 2008 (Nr. 2008/82) und am 14. 11. 2009 (Nr.2009/105) grundsätzliche Beschlüsse zur politischen Bildung gefasst, die die Grundprinzipien und Grundlinien einer flächendeckenden und systematischen Bildungsarbeit, die Bildung einer Kommission für politische Bildung (KPB – aus Sachsen gehören ihr Stefanie Götze und Hans-Georg Trost an) und eines hauptamtlich besetzten Bereichs politische Bildung beim Parteivorstand (Leiter: Heinz Hillebrand) sowie die Bereitstellung eines entsprechenden finanziellen Etats sowie Weiteres zum Gegenstand haben.
Der Landesvorstand hat gemeinsam mit dem Landesrat, den Kreis- und Stadtvorsitzenden sowie dem Fraktionsvorstand am 27. 2. 2010 einen Beschluss zur politischen Bildung im Landesverband Sachsen der Partei DIE LINKE (B_2_039_1) gefasst. Ziel ist, gemeinsam mit den Kreisvorständen, eine systematische und flächendeckende Politische Bildung zu etablieren. Dazu wurde vom Landesvorstand eine Arbeitsgruppe "Politische Bildung" mit Stefanie Götze, Kristin Hofmann, Sarah Romberg und Stathis Soudias ins Leben gerufen.
Auf beiden Ebenen ist die Verantwortlichkeit der Vorstände für die politische Bildung festgeschrieben; die Vorstände werden diesbezüglich beraten bzw. unterstützt durch die KPB bzw. die Landes-AG. Letztere will in Kooperation mit den AG „Parteientwicklung“ und AG Mitglieder das Wachstum der Partei (Personalpolitik der Partei!) qualitativ und quantitativ unterstützen und die Zusammenarbeit der Kreisverbände mit dem Landesverband auf dem Gebiet der PB fördern.
Hinweise zur Durchführung eines Neumitgliederseminars
Musterbeschluss zu politischer Bildung im Kreisverband
Checkliste
Beschluss 1
Beschluss 2