Zusammenschluß
In den Programmatischen Eckpunkten spricht DIE LINKE von Kultur als Beitrag zu Aufklärung und Emanzipation statt Selbstvermarktung. Darüber, dass Kultur für uns nicht bloß ein Standortfaktor prosperierender Wirtschaftsräume, sondern ein Grundbedürfnis aller Menschen darstellt, sind wir uns einig. Kulturelle Erfahrungen sind Voraussetzung für die Persönlichkeitsentwicklung und die Ausprägung eines kritischen Selbst- und Weltverhältnisses des Einzelnen. Kulturelle Teilhabe aller ist uns als Partei für ein selbst bestimmtes Leben wichtig, doch was verbinden wir mit dem Begriff Kultur? Welche Rolle spielt unsere Vorstellung als LINKE von Kultur in unserem Bild einer gerechteren Gesellschaft?
Sachsen ist (noch) reich an kulturellen Einrichtungen, an Ensembles, an Gedenkstätten und an künstlerischen Ausbildungsstätten. Doch wie gehen wir mit dem kulturellen Erbe Sachsens um? Wie könnte eine sächsische Kulturlandschaft im 21. Jahrhundert für die LINKE aussehen? In welchem Verhältnis steht die gegenwärtige Kulturpolitik zu unserem Menschenbild und den Werten, für die wir politisch stehen?
Diese und weitere Fragen gilt es – nicht zuletzt in Vorbereitung auf das Wahljahr 2009 – zu diskutieren. Es genügt nicht, die Wichtigkeit von Kultur zu betonen und die Deutungshoheit darüber der Landesregierung und den konservativen Eliten Sachsens zu überlassen.
Dr. Achim Grunke
Jayne-Ann Igel
Annekatrin Klepsch
Jochen Kretschmer
Gunild Lattmann
Heidemarie Lüth
Hartwig Runge
Mirko Schultze
Stathis Soudias
Kontakt:
Jayne-Ann Igel: jayne-ann.igel (at) dielinke-sachsen.de
Volker Külow: volker.kuelow (at) dielinke-sachsen.de, 0341 / 140 644 13
Kultur ist alles, was uns umgibt, jedoch Kultur ohne Künstler gibt es nicht!
Wir möchten die Organisation eines linken Kulturforums in Sachsen vorschlagen. Dazu ist es notwendig, das die Künstler, die dafür in Sachsen in Frage kommen, ermittelt werden müssen. Spontan fallen die Gruppe „Quijotte“ aus Chemnitz, das Theater „Oberer Bahnhof“ und „Die Bunten“ aus Leipzig ein. Sicher gibt es viel mehr. Nur…ich kenne sie noch nicht. Zuarbeiten müssten aus den Kreis- und Stadtvorständen der LINKEN Sachsens kommen.
Der thematische Inhalt des Künstlerforums könnte sich aus folgenden Schwerpunkten zusammensetzen:
a. Zur Entwicklung und zu den Problemen der linken Kunst und Kultur im Land Sachsen
b. Was ist unter linker Kunst und Kultur zu verstehen? Gehören Landschaftsbilder und Volkslieder auch dazu?
c. Zum allgemeinen Stand von Kunst und Kultur in Sachsen ( z. B. Musikschulen, Museen, Bibliotheken)
d. Zur Lage der Künstler insbesondere. Wie kommen sie mit Mindestlohn, Hartz IV, und anderen sozialen Ungerechtigkeiten zurecht?
e. Welchen Einfluss hat die Integration internationaler Kunst und Kultur auf die deutsche? Wie findet der Vermischungsprozess statt? Welche positiven Erkenntnisse sind daraus abzuleiten?
Das sind nur ein paar Vorschläge und Gedanken, die bestimmt noch weitere bedürfen. Ergebnis des linken Künstlerforums muss die Bildung und Gründung einer Landes – AG „Kunst und Kultur“ sein.
Kontakt:
kontakt at dielinke-sachsen.de
Zusammenschluß
ACHTUNG-Terminänderung.
Statt wie geplant am 6.Januar 2009 trifft sich der Arbeitskreis zur Gründung der "LAG Kultur & Kunst", am 13. Januar 2009 um 18:00 Uhr in Dresden (Großenhainer Strasse 99, 01127 Dresden) in der Geschäftsstelle des Kommunalpolitischen Forums Sachsen e.V. (KFS). Gründe sind die schwierigen Witterungsverhältnisse und Krankheit einiger Initiatoren.