Herzlich willkommen auf der Internetseite der Partei DIE LINKE. Nordwestsachsen.

Aus der Klausur sofort in die Öffentlichkeit!

Die Klausurtagung, am Samstag (28.01.) in Bad Düben der LINKEN in Nordsachsen war ein voller und erfolgreicher „Arbeitstag“ für die Mitglieder des Kreisvorstandes und der Ortsverbandsvorsitzenden.

Im Mittelpunkt stand insbesondere die Frühjahrskampagne der LINKEN für den Landkreis Nordsachsen (von Schkeuditz bis Mügeln!). Diese findet unter dem Motto: „Die Jugend braucht´s !“ statt. „Man braucht nur einmal die einzelnen Worte dieses Slogans, verschieden betont, aussprechen, schon erschließen sich aktuell die notwendigen Denk-und Handlungsrichtungen!“ kommentiert Peter Streubel (Pressesprecher der nordsächsischen LINKEN)

 Der Kampagne geht eine gründliche mehrwöchige Analyse des Zustands der Kinder-und Jugendarbeit jeweils vor Ort voraus. Dabei wird die Umsetzung gesetzlicher Vorgaben (KJHG und SGB VIII) untersucht, die Folgen der Kürzung der Jugendpauschale dokumentiert und die Bestandsfähigkeit der in den Kommunen existierenden Jugendklubs und ähnlichen Einrichtungen betrachtet. Darüber hinaus sollen die Mitwirkungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen geprüft werden und die Forderung nach Schulsozialarbeit nachgegangen werden.

Bei dieser anspruchsvollen Analyse werden die Genossen helfend, beratend vielfach begleitet. Das geschieht durch über 50 gewählte Vertreter_innen der Linkspartei in den Gemeinde-und Stadträten und im Kreistag, Nützlich sind aber auch die vielen Kontakte zu Einrichtungen der Kinder-und Jugendarbeit, zu den Fachkräften dort ( vor allem in den 34 Projekten). Bei der Bewertung hat und wird unterstützend helfen die Landtagsabgeordnete Annekatrin Klepsch, Sprecherin für Kinder-und Jugendpolitik der Linksfraktion, die sich schon am Sonnabend für einen fachlich-politischen Dauerkontakt zwischen dem Kreisverband der Linken in Nordwestsachsen und der Landesebene aussprach. Ein Angebot, das, wie die Kampagnenplanung zeigt, gern angenommen wurde.

Die Analyseergebnisse werden am 26.03.12 zur Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt. Gleichzeitig ist das der Beginn der „heißen“ Veranstaltungs- und Aktionsphase der Kampagne im Kreisverbandsgebiet. Bis zum 09. Juni werden die Ortsverbände auch durch zwei jugendpolitische Konferenzen die den Untertitel tragen „U 35 kommt jetzt und hier zu Wort!“ ordentlich unterstützt. Der Landesverband der Linksjugend mit der Linksjugend vor Ort startet im April sogar eine Bustour im Kreisgebiet und ergänzt die Kampagne mit einem Konvent „Jugend und soziale Gerechtigkeit“. Dort sollen Forderungen vor allem an die Landespolitik gesammelt werden.

Mit der Kampagne bestärken die Linken die kommunalen Verwaltungen, sich noch entschlossener einer nachhaltigen Gestaltung der Kinder-und Jugendarbeit zuzuwenden und zugleich greifen die Genossen mit kompromisslosen Forderungen in die bevorstehende Haushaltsdiskussion des Freistaates ein. Denn es geht um gesicherte Arbeitsplätze für Fachkräfte in der Kinder-und Jugendarbeit, um die Fortführung erfolgreicher Modellprojekte in den Einrichtungen und im Betreuungsbereich, um Planungssicherheit für die Kommunen, um klar definierte Kriterien öffentlicher Förderung zugunsten von Kindern und Jugendlichen.

„Es geht, in sehr kostbaren Zahlen ausgedrückt, um die Förderung und Entwicklung von über 27 000 Kindern und Jugendlichen im Alter bis zu 18 Jahren und um fast 20 000 junge Menschen bis 27 Jahren. In diesem Sinne packen wir mit viel Elan die Kampagne, die der Schwerpunkt im 1. Halbjahr ist.“ konstatiert Peter Streubel weiter. Zur Klausurtagung wurde auch über die strategische und personelle Aufstellung des Kreisverbandes in Hinblick auf die anstehenden Wahlen in 2013, 2014 und 2015 diskutiert. Ganz im Sinne der Kampagne war es kein Wunder, dass am Sonnabend gefordert wurde, dass eine junge Kandidatin der Linken zur Bundestagswahl antreten muss, damit von ganz „oben“ bis vor Ort hier in Sachsen bessere Bedingungen für die junge Generation wirklich beschlossen und geschaffen werden können.

Susanna Karawanskij, Mitglied des Kreisvorstandes DIE LINKE Nordwestsachsen, Peter Streubel, Pressesprecher des Kreisverbandes

Gedenken der Opfer des Nazionalsozialismuss.

Der Faschismus ist unsere Vergangenheit, das Erbe das wir antreten mussten. Diese Vergangenheit, die so unendlich viel Leid gebracht hat, soll nicht vergessen werden. Der Naziterror darf nicht unsere Zukunft werden.

Bildergalerie vom 27.01.2012

Freiwillige Aufgaben werden jedes Jahr mehr gekürzt,

bis nichts mehr auf dem Land vorhanden ist. 

Die Mittel für Jugend und Vereinsarbeit sind freiwillige Aufgaben der Kommunen. Ob das die Feuerwehr ist oder die Vereine, die das soziale Miteinander und das Zusammenleben in der Kommune fördern sollen, immer mehr Gelder werden gestrichen. Auch bei der Zukunft unserer Gemeinde, der Kinder- und Jugendarbeit wird mehr und mehr gespart. Verantwortlich sind hierfür im Großen und Ganzen die Landes- und Bundesregierung. Diese Regierungen streichen mehr und mehr die finanziellen Unterstützungen für die Kommunen und fordern immer mehr Steuern von den Kommunen. So, dass sich 10 von 12 Kommunen in Nordsachen in einer finanziellen Notlage befinden . Das beste Beispiel dafür ist, was ich zur letzten Gemeinderatssitzung in Laußig gesagt hatte. Das Land erkennt, dass der Fortbestand vieler freiwilliger Feuerwehren auf dem Lande auf der Kippe steht, weil der Nachwuchs fehlt. Somit beschloss die Landesregierung ein riesiges Imagekampage für alle Jugendfeuerwehren ins Leben zu rufen. Somit ist auch die Jugendfeuerwehr Laußig entstanden, die Mike Gröper und ich leiten. Allerdings fehlt wieder das Geld, was die Landesregierung nicht bereitstellt. Somit gibt es zwar viele junge Menschen in den Feuerwehren aber weder Uniform noch Lehrfahrten oder ähnliches können geleistet werden. Wir als Jugendwarte bekommen zwar Aufwandsentschädigung, diese nutzen wir aber für die Kinder, um zum Beispiel eine kleine Weihnachtsfeier oder andere Aktivitäten zu finanzieren. Ich fordere von der Landes und Bundesregierung endlich eine bessere finanzielle Ausstattung der ländlichen Kommunen, um das Ehrenamt, die Vereine und die sozialen Projekte zu finanzieren und zu unterstützen. Sonst bricht der ländliche Raum zusammen und die Großstädte platzen aus allen Nähten, wie das jetzt schon bei den Schulen zu sehen ist!

Gemeinderat Laußig DIE LINKE.
David Himmer

PM zum Beschluss des Stadtrates, den Bauhof der Stadt

Bad Düben aufzulösen

Die Fraktion DIE LINKE. im Stadtrat Bad Düben ist empört über die Aussagen im Artikel des Wochenspiegels vom 7.12.2011. Unsere Position zum Bauhof haben wir in allen öffentlichen und nichtöffentlichen Ausschüssen zum Ausdruck gebracht und die ist wie folgt:

Der Bauhof hat in den vergangen Jahren in Bad Düben eine hervorragende Arbeit geleistet, viele Bürger und vor allem unsere Gäste haben das oft genug würdigend zum Ausdruck gebracht. Aber mit den Rückgang der Zuweisung der Ein-€-Jober bzw. ABM-Kräfte durch die Arge hat der Bauhof nicht mehr genug Arbeitskräfte um alle anstehenden Aufgaben zu erfüllen. Deswegen waren wir von Anfang an dafür, den Winterdienst auszugliedern und fremd zu vergeben, um auch die Kosten zu stabilisieren.

Da auch wir nicht wissen konnten, wie alle anderen Stadträte abstimmen, haben wir am zu der Stadtratssitzung zum Ausdruckgebracht, dass auf jeden Fall die Arbeitsplätze erhalten werden müssen. Wir werden unter allen Umständen nur einem Vertrag mit einem potentiellen Arbeitgeber zustimmen, der die geforderten Bedingungen erfüllen.

Nichts desto trotz werden wir für den Erhalt des Bauhofes kämpfen, da der Bauhof auch eine „Soziale Aufgabe“ der Stadt ist. Ein Vorschlag ist zum Beispiel die Unternehmen des Landkreises zur Finanzierung mit einzubeziehen, da diese vom Bauhof auch profitieren.

DIE LINKE. im Stadtrat Bad Düben und der Ortsvorstand Bad Düben

Die Linke in Nordwestsachsen: stark beachtet,

programmatisch sicher und zupackend im Parteienalltag

Ja, das war ein Kreisparteitag der Linken, bei dem jede und jeder so bestätigt nach Hause ging: „Wir haben ein Programm – und wir machen was daraus!“. Denn das war nämlich der entschlossene Satz, der sich eigentlich ständig den ganzen Sonnabend, 26.11., durch den Saal der ehemaligen Mittelschule Laußig bei Eilenburg zog.

92 anwesende Genossinnen und Genossen vertraten mehrere hundert Linke von Ablaß bis Scheuditz. Es begann mit dem Landesvorsitzenden der Partei DIE LINKE, Rico Gebhardt. Der bescheinigte dem Kreisverband, einen sachsenweit beachteten Beitrag zum notwendigen poltischen und sozio-ökologischen Paradigmenwechsel zu leisten.

Dokumentiert wird das durch die Pilotrolle der nordsächsischen Linken, effektive Ansätze und Lösungen für parteiliches Handeln mit Blick auf 2020 zu finden und gleichzeitig den Mut zu haben, in Projekten und Kampagnen wie „Bildung ist Mehr Wert!“ aktuellen Erfordernissen Rechnung zu tragen.

Das Lob des Landesvorsitzenden und damit des gesamten Landesvorstandes tat dem nordsächsischen Gefühl gut und wurde gerechtfertigt durch eine originelle Rechenschaftslegung des Kreisvorstands, nicht als langatmige Rede, sondern durch eine Power-Point-Präsentation 2010/2011.

Übrigens: Der Kreisverband der Linken ist vierfach im Internet und findet jetzt vielfach seine Leser und Begleiter! Ganz klar nominierten dann die Parteitagsteilnehmer noch am Vormittag die Delegierten zu den künftigen Bundesparteitagen. Susanna Karawanskij, Luise Neuhaus-Wartenberg, Davis Himmer (alle in der Altersgruppe U 35!) und Thomas Kind (U 50). Ersatzdelegierte sind Julia Zieger und Michael Sehrt (U 35). Der Nachmittag war „Arbeitszeit“.

Das Parteientwicklungsprogramm 2020 (lag broschürt allen vor) und die Aussprache dazu war Ausdruck dafür, dass die Basis nicht bloß bereit ist, zuzustimmen , sondern einfallsreich mitzuwirken : Kulturveranstaltungen für die Öffentlichkeit gestalten, geduldig das Erfurter Parteipragramm erläutern, dem Parteinachwuchs Verantwortung geben, Mut zu haben, aber auch alle Alternsgruppen gleichwertig nutzen, weil sie gebraucht werden usw.

Deshalb wird der Kreisverband eben stark in der Landesseniorenkonferenz (Juni 2012) vertreten sein, und zwar durch Renate Bibow (Ortsverband Torgau), Elfriede Etzold, Hildegard Lemke, Edgar Otto (alle Eilenburg), Peter Deutrich und Fred Barrakling (beide Torgau).

Im letzten Viertel wandte sich der Kreisparteitag den nächsten Vorhaben zu. Das wird die Vorbereitung auf die neue Frühjahrskampagne 2012 sein: „Die Jugend braucht´s!“ Gemeint ist: Kinder und Jugendliche brauchen günstige Lebens-und Zukunftsbedingungen, die Jugend braucht dafür vor allem selbst großes, eigenes Engagement.

Die Kampagne wird nach gründlicher Analyse der lokalen Situation zur Jugendarbeit (Dezember bis Februar) mit öffentlichen „Bilanzveranstaltungen Jugendpolitik“ im Gebiet der Ortsverbände eröffnet. Aktionen mit neuen Formen der Öffentlichkeitsarbeit (25 Möglichkeiten, zur Auswahl) gehen dann bis zum 26.Mai 2012. Beschlossen! Und „besiegelt“ mit begleitenden Vorhaben, wie ein Kreisjugendtag ,und die ständige Verbindung zu den jeweiligen Gemeinde-,Stadt- und Kreisräten vor Ort.

Peter Streubel, Mitglied des Kreisvorstandes DIE LINKE Nordwestsachsen

Ein voller Erfolg

Der Landesparteitag der Partei DIE LINKE. Sachsen am 5. und 6. November 2011 war ein voller Erfolg für die nordwestsächsische LINKE. Mit Susanna Karawanskij, Ortsverband Eilenburg, ist eine Vertreterin des Kreisverbandes in den Landesvorstand gewählt worden. Auch im neuen Bundesausschuss ist der Kreisverband wieder mit Luise Neuhaus-Wartenberg, Taucha,  vertreten. Für die Landesfinanzrevisionskommission wurden Eva und Eberhard Sehrt, beide OV Torgau, gewählt. Jetzt ist es an der Zeit, den Leitantrag „Die linke Gestaltungspartei in Sachsen – Unser Fahrplan für die Wahlen 2013 / 2014“ auch in Nordwestsachsen auf die Agenda zu bringen. Gleichzeitig muss der Entwurf der Sozialpolitischen Leitlinien der Partei DIE LINKE. Sachsen, hier, in Nordsachsen mit großen Engagement debattiert werden. Die nordsächsischen Aspekte müssen hierbei in die Diskussion auf dem nächsten Landeparteitag einfließen, damit  auch in Zukunft DIE LINKE. Nordwestsachsen erfolgreich ist.

David Himmer
Öffentlichkeitsarbeit

   Die Vertreter der nordwestsächsischen LINKE auf dem Landesparteitag Bautzen

Bundesparteitag und Kommunenbezug

Mit großer Mehrheit hat der Parteitag der Linken vom 21.bis 23.10.2011 in Erfurt das erste Grundsatzprogramm angenommen. Im basisdemokratischen Prozess aufgestellt spiegelt sich die breite Interessenlage der Mitglieder und Sympathisanten wider. Nach dem Motto „Totgesagte leben länger“ stellt sich DieLinke nun selbstbewusster denn je den täglichen Herausforderungen. Und dergleichen gibt es zahlreiche angesichts anhaltender Wirtschaftskrise. Vor allem ländliche Regionen wie Nordsachsen haben damit zu kämpfen. Macht der Oschatzer Haushalt auf den ersten Blick mit ausgeglichener Haushaltslage einen guten Eindruck, so täuscht dieser doch gewaltig. Abgesehen davon, dass dieser Ausgleich nur mit vollständigem Aufbrauchen der angesparten Rücklagen möglich wird, ist der Preis noch wesentlich höher.

Kann es sich das Land offensichtlich leisten  allein 800 Mio. € fest in den Garantiefond für die Banken zu legen von denen bereits ca. 230 Mio. ausgezahlt wurden, müssen die Kommunen harte Sparkurse fahren. Das geht auch an Oschatz nicht spurlos vorbei, schmerzhaft erlebt bei der Debatte um die Erhöhung der Schulspeisebeiträge, welche die Fraktion der Linken im Oschatzer Stadtrat geschlossen ablehnte. Ebenso kontrovers diskutiert wurde die Schulstandortfrage, die schließlich, auch auf Grund von kontinuierlicher Arbeit der Linksfraktion, für die Bildungs- und Schülerorientierte aber auch teurere Variante gefallen ist. Doch die Finanzierung bleibt auch hier schwierig.

Auch deswegen haben sich die Nordsächsischen Delegierten Susanna Karawanski (Eilenburg), Julia Zieger (Oschatz), David Himmer (Laußig) und Thomas Kind (Landtagsabgeordneter aus Taucha) für eine Politik stark gemacht die ein Denken für Menschen und nicht für Banken zum Ziel hat. Unserer Ansicht nach ist die größtmögliche Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Entscheidungsprozess ein entscheidender Grundwert, daher können wir es keinesfalls gutheißen das Gewinne in private Hände fließen, Verluste jedoch stets die öffentliche Hand zu tragen hat. Dies geht zu Lasten der Kommunalhaushalte und letztendlich zu Lasten der Bürger. Für Oschatz ganz konkret bedeutet dies zum Beispiel, dass es 2011 nicht möglich ist die finanziellen Mittel für die Breitbandversorgung der Gemeinden zur Verfügung zu stellen trotzdessen, dass die Landesregierung hier sehr hohe Fördermöglichkeiten zur Verfügung stellt. Abgesehen von dem Umstand, das dies nur nötig ist weil es Privatanbietern nicht rentabel genug ist diese Teihabemöglichkeit auch den Bewohnern unserer ländlichen Regionen zu ermöglichen, wäre es wenigstens von Regierungsseite eine Bekundung guten Willes dies so großzügig zu fördern. Doch auch an hier zeigt sich der völlig verfehlte Verteilungsprozess des kapitalistischen Systems der es nun dennoch verhindert dieses Grundrecht (Artikel 5 Absatz 1 GG) in Anspruch zu nehmen.

Die Politik der Bundesregierung läuft auch in der Schuldenkrise den Problemen hinterher. Statt das Zocken der Banken auf Kosten der Bürger zu unterbinden, versucht sie irgendwie zu kitten ohne wirklichen Erfolg. Üblicherweise verschließt man sich demonstrativ den Vorschlägen der Linken um sie dann später als die ihren aus dem Hut zu zaubern, wie z.B. Transaktionssteuer oder die Beteiligung der Banken am Schuldenschnitt. Viel mehr schwenkt man lieber mit Hilfe der Medien die Spottkeule in Richtung der Linken die mit liberaler Drogenpolitik, die auf Entkriminalisierung der Opfer und Prävention durch Aufklärung, ernsthafte Anstrengungen zur Bekämpfung der Drogenpolitik unternimmt. Natürlich ist es von der Linken nicht gewollt, das sich Jugendliche in Oschatz an jeder Ecke legal Drogen kaufen können, vielmehr soll eine sinnvolle Nutzung der Ressourcen zur Hilfe der Betroffenen eingesetzt werden. Ein Problem wegzusperren löst dieses nicht, es sollte noch nicht einmal das Gewissen beruhigen! Die Gefahr besteht weiterhin, dass zweifelsfrei kriminelle Drogenhändler auch in unseren Städten und Gemeinden ihre Wege finden. Ein Umdenken ist an dieser Stelle zwingend erforderlich. Finanzmittel an die Kommunen zur Bildungsarbeit für die Menschen vor Ort sind nötig. Nur das kann das Ziel einer zukunftsorientierten Politik sein, die den Kommunen die Gestaltungsmöglichkeiten zugesteht die diese braucht um vor Ort eine Politik mit den Menschen für die Menschen zu machen, damit es in Zukunft nicht wieder die Entscheidung Breitbandfinanzierung oder Schulessengelderhöhung gibt.

 Julia Zieger

Stadtradrätin Oschatz

 

Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen!

Die deutsche Sprache hat für fast jede Situation ein Sprichwort parat und dieses passt wohl sehr gut zu den Vergesslichkeiten des Herrn MdB Kolbe. Man konnte ihm, zu mindestens im ersten Falle der Fahrerflucht an der Tankstelle,  keine Absicht nachweisen- so geschrieben in der Torgauer-Zeitung und auch der MDR verkündete es in den Meldungen, aber zweimal sollte es doch nicht sein! Nun weiß ich nicht ob dies Problem ein CDU-Syndrom sein könnte, denn es hat ja schon einmal die Gattin eines hochgestellten Politikers vergessen bei IKEA zu bezahlen.

U s c h k a m p
Ortsverband Torgau

Weltfriedenstag in Delitzsch

Auch in diesem Jahr findet in Delitzsch der Weltfriedenstag statt. Die Vorbereitungen für den Aktionstag des Bündnisses liefen ein halbes Jahr vorher an. Es gibt unter Anderem ein Panzermodell, welches für Kinder gedacht ist. Sie können es bunt bemalen, um ihm den Schrecken zu nehmen und ihre bemalten Teile mit nach Hause nehmen. Des Weiteren gibt es ein Theaterstück, welches sich auf die aktuellen weltpolitischen Ereignisse bezieht. Im Vordergrund steht der Libyen-Konflikt, die Hungersnot in Ostafrika, der Palästina-Israel-Konflikt sowie der Afghanistankrieg.

 Für die Erwachsenen gibt es eine Bildergalerie zum Thema Krieg und Frieden, in welcher Fotos aus Kriegs- und Krisenregionen, aber auch des Friedens gezeigt werden. Das „Soziokulturelle Zentrum Delitzsch“ ist ebenfalls auf dem Roßplatz vertreten um sich den jüngeren Teilnehmern des Friedensfestes anzunehmen.

  Außerdem hat die „linksjugend ['solid]“ sowie das „Friedenszentrum Leipzig“ Informationsstände aufgebaut um den Delitzscherinnen und Delitzschern einen kleinen Einblick, bzw. Denkanstoß zu geben.

Initiiert wurde der Weltfriedenstag in Kooperation mit der Jugendinitiative „Poly Desk“

  Wir laden alle Delitzscher und Gäste recht herzlich ein morgen ab 09.00 Uhr auf den Roßplatz zu kommen und mit uns zu feiern. Die Linke versteht sich seit Jahr und Tag als eine Friedenspartei, für solidarische Politik zur Überwindung von Armut und Umweltzerstörung.

  Krieg ist kein Mittel von Politik und wir für uns auch nie eines sein!!!

Linksjugend Nordsachsen

Braucht Delitzsch ein neues Mittelschulzentrum?

Emotionsgeladen war die Stimmung im Weißen Roß am Freitag vor den Sommerferien, als der Ortsverband und die Stadtratsfraktion der LINKEN. Delitzsch eingeladen hatten, um zum Thema „Neues Mittelschulzentrum in Delitzsch“ zu diskutieren. Die Veranstaltung ging auf eine gemeinsame Idee der beiden Stadtratsfraktionen von CDU und SPD zurück und stand als der große „kommunalpolitische Kracher“ in der LVZ. Überzeugt von der Tatsache, dass es eine gute und nützliche Sache sein muss, wenn man aus zwei gestandenen Schulen eine macht, wurde die Stadtverwaltung auf Antrag dieser beiden Fraktionen beauftragt, mal durchzurechnen, ob so ein Neubau nicht wirtschaftlicher ist, als die Sanierung der beiden jetzt bestehenden Schulen. Da es in Zeiten knapper Kassen immer gut ist, zu wissen, was es kostet, hat auch unsere Fraktion dieser Rechnung zugestimmt. Allerdings haben wir da bereits darauf hingewiesen, dass nicht das Geld allein, das ausschlaggebende Argument für oder gegen ein Mittelschulzentrum sein kann. Auch unsere Fraktion ist dafür, dass wir die bestmöglichen Bedingungen zum Lernen für Delitzscher Schülerinnen und Schüler schaffen. Aber ist dies mit alter Bausubstanz noch möglich? Wir wurden unsicher und luden deshalb die ein, die es wissen müssen, Lehrer, Eltern und Schüler der beiden Mittelschulen. Etwa 50 Gäste fühlten sich von dieser Einladung angesprochen. Überwiegend waren es die Lehrer, die uns klar machten, dass nicht die Bausubstanz allein darüber entscheidet, wie die Lernbedingungen sind. Nicht unwesentlich für das Lehrer- Schüler-Verhältnis ist die Größe einer Schule. Auf die Frage einer Lehrerin, was außer dem eingesparten Geld denn für einen Neubau spricht, wurden von den anwesenden Einreichern des Antrages wieder nur Einsparungsgründe genannt. Man wolle doch nur eine neue schicke moderne Schule. Dass dies von den Betroffenen als Argument nicht akzeptiert wird, ist verständlich. Man kann nicht einerseits die schlecht ausgebildeten Schulabgänger beklagen und andererseits an den dazu nötigen Investitionen sparen wollen. Überall im Land wird um den Erhalt von Schulen gerungen. Warum sollten wir Delitzscher im vorauseilenden Gehorsam aus zwei Schulen eine machen. Spätestens nach diesem Abend bin ich davon überzeugt, dass es besser ist, beide Schulen zu erhalten und entsprechend zu sanieren. Die Schulen behalten ihre Spezifik, man ist nicht gezwungen noch längere Schulwege in Kauf zu nehmen. Die Schulen bleiben überschaubar, was für die Arbeitsbedingungen der Lehrer und für die Lernbedingungen der Schüler sicher von Vorteil ist. Machen wir uns also daran, in Delitzsch zwei schicke moderne Schulen zu rekonstruieren und zu pflegen.

Heike Haase
Ortsvorstand DIE LINKE. Delitzsch

Ich störe gern! Peter Porschs Weblog

  • “Vom Pumpen lebt die ganze Welt”

    Dies verkündete einst Erich Mühsam in seinem Gedicht „Erziehung“. Es ist der Rat des Vaters an den Sohn, sich zum eigenen Vorteil mit Pump durch die Welt gegenseitiger Ausbeutung zu schlagen. Wie so oft, ...

    20.01.2012 12:49

  • Laudatio zum 10. Geburtstag “PDS JUGEND/junge LINKE/linksjugend sachsen”

    Hallo! Ihr alle hier, liebe Mitglieder, Sympathisantinnen und Sympathisanten der Linksjugend Sachsen, liebe Genossinnen und Genossen, hallo Jugendbrigade, hallo Jugendclique, liebe Repräsentanten und Repräsentantinnen ...

    12.12.2011 12:42

  • Ein Gläschen in Ehren …

    … kann niemand verwehren“, höre ich aus Volkes Mund. „Im Wein die Wahrheit“, auch das weiß der Volksmund. Analog gilt das natürlich für all die anderen Drogen, die zu unserem Alltag gehören: „Bier ...

    18.11.2011 13:15

  • “Wörtlichkeit ist die Kernfeste der Wirklichkeit”

    Der Ausspruch stammt vom österreichischen Schriftsteller Heimito von Doderer. Im Grunde bedeutet er nichts anderes, als dass man mit Sprache gegenüber der Wirklichkeit im Wort steht, Wörter der Wirklichkeit ...

    10.10.2011 16:51

  • Walle, walle manche Strecke, dass zum Zwecke Wasser fließe …

    Unlängst wurde mir kritisch entgegengehalten, dass die Forderung nach einem „atomfreien Deutschland“ unsinnig sei, weil es dann bei Durchsetzung der Forderung Deutschland gar nicht mehr gebe. Wären doch ...

    27.09.2011 10:16

  • Sehnsucht nach Babel

    Wie gehen wir mit den vielen Sprachen um? Meine Antwort: http://www.gfds.de/publikationen/der-sprachdienst/beitraege/sehnsucht-nach-babel-3-411/

    17.09.2011 09:40

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Termine Nordwestsachsen

4.Februar 9:30 Uhr Geschäftsstelle Delitzsch Gesamtmitgliederversammlung mit Wahl des neuen Ortsvorstandes Delitzsch

9. Februar 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr im Links.Punkt Eilenburg Kreisvorstandssitzung

13. Februar 19:00 Uhr Mitgliederversammlung des Ortsverband Bad Düben mit Wahl des Ortsvorstandes

29. Februar 18:00 Uhr Links.Punkt Eilenburg                                Beratung der Ortsvorsitzenden

26. März Kampagneneröffnung im Links.Punkt Eilenburg 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr

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Kto.: 350 156 631
Volksbank Delitzsch e.G.
BLZ: 860 955 54

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