Kulturkonvent

Kultur – Demokratie – Emanzipation

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Kultur kann die Konflikte dieser Welt nicht lösen. Die sächsische LINKE begreift aber Kultur als wichtige Ressource, die Gesellschaft kritisch zu reflektieren und auf ihre demokratische und emanzipatorische Veränderung zu drängen. Kultur ist „ein Mittel, den gesellschaftlichen Wandel vor Ort zu bewältigen und zu gestalten, in ihm Ideen und Visionen für Gegenwart und Zukunft zu generieren und kommunikative Räume zu eröffnen“ (Kristina Volke). Diese Kraft des kulturellen Handelns, die Potenziale der kulturellen Intervention, speziell in Sachsen auszuloten, steht im Mittelpunkt des Konvents. Dabei werden die unbestrittenen Stärken, aber auch die Defizite und Schwächen der Kulturpolitik der sächsischen Staatsregierung, unter die Lupe genommen, um unsere entsprechenden programmatischen Dokumente im Dialog mit ganz unterschied lichen Akteurinnen und Akteuren aus der sächsischen Kulturlandschaft weiter zu qualifizieren.

Datum    Sonnabend, 21. April 2012, 10–17 Uhr
Ort Leipziger Central Kabarett
Markt 9, 04109 Leipzig
Veranstalter    Veranstaltung des Landesverbandes Sachsen
in Medienpartnerschaft mit der
Tageszeitung neues deutschland und
Radio BLAU, freies Radio für Leipzig
 
Programm   
10.00 Uhr   „Der gemeine Sachse“: Politisches Kabarett mit Meigl Hoffmann und Karsten Wolf am Piano
10.20 Uhr Begrüßung: Rico Gebhardt, Landesvorsitzender
10.30 Uhr Grußwort: Michael Faber, Kulturbürgermeister der Stadt Leipzig
10.40 Uhr Eröffnungsbeiträge:
Luc Jochimsen (MdB): Kultur für Alle
Dr. Volker Külow (MdL): Vorstellung der Kulturpolitischen Leitlinien
11.30 Uhr Vier Diskussionsforen: 1. Kultur und Arbeit 2. Kultur und Erbe 3. Kultur und Geld 4. Kultur und Provinz
13.00 Uhr Mittagspause
13.45 Uhr Podiumsdiskussion u.a. mit:
Prof. Dr. Helmuth Albrecht (Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates für Sächsische Industriekultur);
Dr. Bernhard Helmich (Generalintendant Die Theater Chemnitz);
Jayne-Ann Igel (Schriftstellerin, Sprecherin der LAG Kultur DIE LINKE.Sachsen);
Meigl Hoffmann (Kabarettist); Dr. Jürgen Ohlau (Präsident des Sächsischen Kultursenats)
15.30 Uhr Lesung und Gespräch mit Daniela Dahn
17.00 Uhr Ende

Einladung zum Treffen

der AG Kommunalpolitik

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Die AG Kommunalpolitik des Landesverbands der Sächsischen LINKEN startet mit neuer Kraft durch. Dazu möchten wir alle Interessenten zum Treffen der AG Kommunalpolitik einladen.

Datum    24.02.12, 17:00 Uhr
Ort Kommunalpolitisches Forum
Großenhainer Straße 99
01027 Dresden

Dresden im Februar 2012 nazifrei!

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Dort, wo vor drei Jahren noch 7.000 Nazis durch die Straßen marschierten, zogen am Sonnabend mehr als 10.000 Antifaschistinnen und Antifaschisten aller Spektren entlang. Mit ihrem Protestzug feierten sie nicht nur den Erfolg, der durch den antifaschistischen Konsens des Bündnisses möglich wurde, sondern kritisierten vor allem die "sächsischen Verhältnisse".

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16.02.2012

Vergessene Erinnerung

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Unter diesem Titel stand die Gedenkveranstaltung für die ermordeten Dresdner Jüd_innen, welche am 16. Februar 2012 am Neustädter Bahnhof in Dresden stattfand. Diese hatte das Kulturbüro Sachsen organisiert.

150 Menschen hatten sich vor der Gedenktafel eingefunden, welches an die deportierten Dresdner Jüd_innen erinnert. Der Bahnhof spielte bei den Deportationen eine Schlüsselrolle. Das Datum ist nicht zufällig gewählt. Der 16. Februar 1945 sollte der letzte Deportationstag für die noch in Dresden verbliebenen Jüd_innen sein. Die Deportationen konnten aufgrund der Bombenangriffe nicht mehr stattfinden. Die Tage, Monate und Jahre zuvor waren für die jüdische Bevölkerung geprägt von Angst, von Beschimpfungen durch Nachbar_innen, (ehemalige) Mitschüler_innen und Kolleg_innen und vom Verschwinden ganzer Familien und vieler Freund_innen.

Nach der musikalischen Eröffnung sprach Stephan J. Kramer, der Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland. Er erinnerte an die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung in Dresden und bedankte sich bei den Anwesenden mit den Worten: „Dass Sie hier sind zeigt mir, dass Sie nicht Gleichgültig sind. Denn das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit.“.

Im Anschluss wurden Blumen und Kränze an der Gedenktafel niedergelegt. Für DIE LINKE. Sachsen waren die Mitglieder des Landesvorstandes Michaela Vogel und Jens Thöricht anwesend. Die stellvertretende Vorsitzende der Dresdner Stadtratsfraktion der LINKEN Margot Gaitzsch legte Blumen nieder. Ebenfalls wurde Jugendverband linksjugend [solid´] Dresden durch den amtierenden Schatzmeister Robert Bünting und Michael Rümmler vertreten. Der örtliche Stadtverband des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. wurde durch Gisela Wedekind vertreten.

Der 13. Februar 2012 in Dresden

Der Vorsitzende der sächsischen LINKEN, Rico Gebhardt, begrüßte den Protest "in Hör- und Sichtweite", der die Neonazis zwang, ihren Fackelzug deutlich zu verkürzen.

Antifaschistische (Bildungs-)Arbeit verstärken

Auf dem Landesparteitag in Bautzen wurde beschlossen, dass in Sachsen eine „Parteikonferenz zu inhaltlichen Fragen von Rassismus und Ideologie der Ungleichwertigkeit sowie zu Handlungsoptionen der LINKEN in der Auseinandersetzung mit den verschiedenen Spielarten dieses politischen Spektrums“ durchgeführt wird.
Diese wird am 5.Mai 2012 stattfinden – tragt Euch das Datum schon jetzt in den Kalender ein! Zur Vorbereitung hat der Landesvorstand am 10.Februar die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft beschlossen. Ihr gehören neben MdL Freya-Maria Klinger und Jens Thöricht auch die Landesgeschäftsführerin Antje Feiks und Stefan Hartmann an.

Um der Maßgabe einer Parteikonferenz und der Einbeziehung der Mitgliedschaft Rechnung zu tragen, bittet der Landesvorstand alle Genoss_innen und Sympathisant_innen bis zum 10.März 2012 mögliche Schwerpunkte, Fragestellungen und Anregungen für die Veranstaltung an die Landesgeschäftsstelle zuzuarbeiten. Welche Probleme und Bedarfe habt ihr Vorort? Aus den Vorschlägen wird die Arbeitsgemeinschaft bis zur Landesvorstandssitzung am 16.März 2012 eine Konzeption für die Parteikonferenz zum Beschluss vorlegen.
Wir freuen uns auf Eure Ideen!

Freya-Maria Klinger / Jens Thöricht

Links! 1-2 2012

Wahlkampf

Landtagswahl in Schleswig-Holstein am 6. Mai 2012

Am 6. Mai 2012 wird in Schleswig-Holstein gewählt und wir bitten für diesen Wahlkampf um die Unterstützung von Genossinnen und Genossen aus ganz Sachsen!

Unser Ziel ist klar: DIE LINKE ist gekommen um zu bleiben – als starke Oppositionsfraktion für soziale Gerechtigkeit, gute Arbeit und gute Bildung! Die Wahl in Schleswig-Holstein wird nicht nur die einzige Wahl in 2012 sein, sondern auch eine, die Licht oder Schatten auf das Wahljahr 2013 werfen wird. Wir müssen ein Zeichen setzen und es muss uns gelingen, uns in einem westdeutschen Flächenland als Partei zu konsolidieren.

Vom geschäftsführenden Parteivorstand, der Bundesgeschäftsstelle und vielen Genossinnen und Genossen haben wir bereits viel Unterstützung erhalten bzw. angeboten bekommen. Und wir brauchen auch jede tatkräftig helfende Hand, wenn es in die heiße Wahlkampfphase geht. Wir würden uns deshalb freuen, wenn euch zahlreich zur Wahlkampf-Unterstützung meldet. In unserem schönen Land zwischen den Meeren ist das Wasser nie weit entfernt. Schleswig-Holstein ist eine Reise wert – am Besten ihr überzeugt euch selbst davon, im Frühjahr 2012!

Konkret geht es um eure Unterstützung für folgende Zeiträume und Aufgaben:

6 Wochen vor der Wahl   Die Plakatierung beginnt bei uns am 25. März. Um eine flächendeckende Präsenz zu erreichen, brauchen wir dringend eure Unterstützung.
2 Wochen vor der Wahl Um den 22. April herum werden wir nachplakatieren und unsere Wahlkampfmaterialien an die Haushalte und an Wahlkampfständen verteilen.
1 Woche vor der Wahl Eine Woche vor dem Stichtag werden wir unsere Wahlkampfzeitung an die Haushalte verteilen. Um möglichst flächendeckend, aber auch an strategisch wichtigen Punkten, gezielt verteilen zu können, brauchen wir eure Verteil-Kompetenz!
48-Stunden-Wahlkampf Am Wahlwochenende wollen wir kompakt unterwegs sein und die noch unentschiedenen Wählerinnen und Wähler für uns an die Urnen mobilisieren. Für den gelungenen Abschluss unseres gemeinsamen Wahlkampfes brauchen wir ebenfalls eure Hilfe.

Koordination: Rückmeldungen bitte (wenn möglich bis 10. Januar 2012) an:

DIE LINKE. Sachsen,
Landesgeschäftsstelle
0351 - 85 32 70,
kontakt@dielinke-sachsen.de

Sachsen zieht um.

Staatsmodernisierung oder Staatsdemontage?

Die schwarz-gelbe Landesregierung plant eine Neuordnung der Behörden in Sachsen. Damit solle der Staat modernisiert und bis zu eine Milliarde Euro eingespart werden. Doch scheint das Kabinett kein klares Konzept für einen modernen Staat zu haben. Vielmehr sollen Behörden gedankenlos von A nach B verlegt werden. So soll der Landesrechnungshof von Leipzig nach Döbeln, die Sächsische Aufbaubank von Dresden nach Leipzig umziehen. Einzig garantierter Effekt: Dem Staat gehen durch die erhöhte Pendlerpauschale vieler Beschäftigter Steuereinnahmen verloren. Was die Landesregierung hier plant, ist keine Staatsmodernisierung, sondern eine Staatsdemontage! Wer nämlich Finanzämter sowie Gerichte zusammenlegt und Polizeireviere dicht macht, also die Wege zwischen Bürgern und Behörden bzw. Polizisten und ihrem Einsatzort verlängert, vergrößert über äußere Entfernungen die innere Distanz der Bevölkerung in Sachsen zum Freistaat. Vor allem im Erzgebirge werden sich Erreichbarkeit und Bezahlbarkeit der Rechtsprechung für einkommensschwache Bürger durch Streichung des Amtsgerichts-Standorts Annaberg verschlechtern. Die Polizei verabschiedet sich de facto in Ost- und Nordsachsen aus dem ländlichen Raum. Schwarz-Gelb zementiert die Defizite und verpasst die Chance zu einem Aufbruch, der das „Kerngeschäft“ der öffentlichen Hand, Daseinsvorsorge für die Bevölkerung im Alltag, in den Mittelpunkt rückt. Deshalb laden wir alle Sachsen ein, auf dieser Seite zu diskutieren, Ideen und Meinungen auszutauschen, kurzum: ein Forum zu schaffen, das jene geplante Staatsdemontage verhindert!

Hier http://sachsenziehtum.wordpress.com/

Buch "Herbst 1989" erschienen

Herbst89 Broschüre

Lange hat es gedauert, fast ein Jahr später ist die Broschüre mit den Thesen zum Herbst 1989 und allen Dskussionsbeiträgen zur Konferenz im März 2009 erschienen.

Das Buch kann gegen eine Spende (mit Spendenquittung) in der Landesgeschäftsstelle der sächsischen LINKEN bestellt werden.

Kontakt: 0351-85 32 721 oder
kontakt (at) dielinke-sachsen.de

Online sind die Thesen und Debatten hier zu finden.

DIE LINKE Nachrichten

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linke sach(s)en

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