Vielen Dank an die Linksfraktion im Sächsischen Landtag.
| Demonstration gegen schwarz-gelbe Haushaltspolitik |
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Der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, Dr. André Hahn (2.v.re.), sagte am 16. Juni 2010 vor den zehntausend Demonstranten unter dem Motto „Wir sind mehr wert“ gegen die Kürzungen der schwarz-gelben Staatsregierung u.a.:
Auf dieses Podium hätte eigentlich der Ministerpräsident gehört, um sich den Bürgern zu stellen! Und was die FDP angeht: Wenn Herr Zastrow deshalb nicht vor den Landtag kommt, weil er meint, da draußen stünden alles Leute, die ausgeben wollen, aber nichts erwirtschaften, ist das ein unverschämter Umgang mit Menschen, die gesellschaftlich wertvolle Arbeit leisten. [weiter ...] |
Aufruf jetzt unterschreiben unter www.mehr-wert-sachsen.de
Die möglichen Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise sind zwischenzeitlich ein alltäglich präsentes Thema. Insbesondere die von der sächsischen Staatsregierung angekündigten Kürzungen von jedem zehnten Euro im Landesetat setzte neben der Kritik der Oppositionsfraktionen eine große Welle des Protestes der Interessensvertreter der Beschäftigten und Verbände in Gang.
Die Fraktion DIE LINKE unterstützt diese Aktionen, weil aus unserer Sicht – bei aller Finanznot – eine klare Prioritätensetzung notwendig ist und dabei für die Zukunftssicherung des Freistaates die Bereiche Bildung, Jugendarbeit und Kommunen von zentraler Bedeutung sind.
Das Aktionsbündnis „Zukunft und Zusammenhalt” hatte für den 16. Juni 2010 ab 17:00 Uhr zu einer Großdemonstration vor dem Sächsischen Landtag in Dresden aufgerufen, die zum einen ein weiteres klares Signal an die CDU/FDP-Regierung setzen sollte, ihre Kürzungsorgien zu überdenken und zum zweiten ein Zeichen der Solidarität der von der Finanzkrise besonders Betroffenen darstellt.
Auch wenn vermeintlich für die Lehrerinnen und Lehrer mit dem Fallenlassen der Zwangsteilzeit sowie für die Kommunen mit der Einigung auf ein neues Finanzausgleichsgesetz eine gewisse Entspannung eingetreten ist, darf der Protest nicht aufhören, bis wir Klarheit über die tatsächlichen Ansätze im neuen Staatshaushalt haben.
Das Aktionsbündnis aus Gewerkschaften, Studentenbewegungen, Sozial- und Kulturverbänden u.a. gesellschaftlichen Kräften hat am 16. Juni 2010 mehr als 10000 Demonstratinnen und Demonstranten nach Dresden mobilisiert.